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Der
Weg in die eigenen vier Wände
Die eigenen vier Wände auf einem schönen Grundstück
- so sieht der Traum vieler Deutscher aus. Die eigene Immobilie
bietet viele Vorteile. Sie ist zum einen Geldanlage, zum anderen
kann man hier nach seinem eigenen Geschmack leben, gestalten
und einrichten.
Doch bevor man diesen Traum wahr werden lässt, steht der
Kauf und dessen Finanzierung ins Haus. Die meisten Bauherren
und Hauskäufer finanzieren ihre Immobilie mit einem Hypothekendarlehen
gegen eine Grundschuld bei einem Kreditinstitut. Immobilienfinanzierungen
sind sehr zinsgünstig und weisen lange Laufzeiten auf.
Der Vertrag beinhaltet neben den zu finanzierenden Objektdaten
auch den Nominalzinssatz. Das sind die reinen Kosten für
das Kapital. Der Effektivzinssatz beinhaltet dagegen Zinseszinseffekte
und die Bearbeitungs- und eventuellen Schätzkosten der
Bank. Bei einem aktuell marktüblichen Zinssatz von beispielsweise
4,56 % und einer Tilgungsleistung von 2 % würde für
einen darlehenshöhe von 150.000 Euro eine monatliche Belastung
von 820 Euro entstehen. Dabei hätte das gesamte Darlehen
eine Laufzeit von 26 Jahren. Der Bankberater kann dem Käufer
auch eine längere Laufzeit berechnen, dadurch sinken die
monatliche Kosten, aber auch die insgesamt gezahlten Zinsen
steigen, da das Kapital länger bereitgestellt wird und
somit länger verzinst wird.
Bei Vertragsabschluss wird außerdem die Dauer der Zinsbindung
festgelegt. Als Faustregel gilt, niedrige Zinsen sollte der
Kunde sich so lange wie möglich sichern, bei einem aktuell
hohen Zinsniveau sollte die Bindung so kurz wie möglich,
in der Regel 5 Jahre sein,
um schnell auf fallende Zinsen reagieren zu können. Eine
günstige Baufinanzierung
lässt den Käufer auch beruhigt sein neues Heim genießen.
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